Presse

Flächendeckender Zugang zur optimalen Versorgung

Gründung eines onkologischen Netzwerkes der Regionen Erzgebirge und Mittelsachsen.

(veröffentlicht im Klinoskop/April 2014)
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Gründung des Vereins "Onkologisches Netzwerk Mittelsachsen-Erzgebirge e.V."

Die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung zur Gründung eines onkologischen
Die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung
zur Gründung eines onkologischen
Vertreter und Ärzte regionaler Krankenhäuser sowie ambulante Krebsspezialisten
haben mit Gründung eines Netzwerkes eine neue Ära der interdisziplinären Betreuung
und Behandlung von an Krebs erkrankten Patienten in der Region Mittelsachsen-
Erzgebirge eingeleitet.

Der Startschuss zu dieser Zusammenarbeit war ein gemeinsames Onkologie-
Symposium der Kliniken Erlabrunn gGmbH und des Onkologischen Centrums
Chemnitz (OCC) des Klinikums Chemnitz im Herbst 2013. Ein gewichtiges Ziel des
Netzwerks ist es, an Krebs erkrankten Patienten künftig eine qualitativ noch bessere
Behandlung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen anbieten zu können.
Für Betroffene ist insbesondere eine wohnortnahe sowie rasche, unkomplizierte
Behandlung bedeutsam, damit diese sich allein auf die Bekämpfung ihrer Krankheit
konzentrieren können. An diesem Punkt setzt das Onkologische Netzwerk
Mittelsachsen-Erzgebirge e. V. mit der Entwicklung eines flächendeckenden
Versorgungskonzepts an. Durch eine intensive Vernetzung und Kommunikation der
Netzwerkmitglieder entstehen Synergieeffekte die für die betroffenen Patienten und
ihre Angehörigen spürbar werden. Es entstehen so wichtige Orientierungshilfen. Die
Entwicklung einheitlicher Behandlungspfade auf hohem wissenschaftlichen Niveau
sowie gemeinsame Tumorkonferenzen führen zu einer neuen Qualität der
Krebsbehandlung in der gesamten Region.

„Wir wollen nicht nur die bestmögliche Therapie für unsere Patienten vor Ort
ermöglichen, sondern auch die schnelle und unkomplizierte Kommunikation zwischen
allen an der Behandlung Beteiligten in der gesamten Region fördern“, sagt Dr. Sven
Seifert, Chefarzt der Klinik für Thorax-, Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie des
Klinikums Chemnitz und Vorsitzender des Vorstandes des neu gegründeten
Netzwerkes. „Wir sind froh darüber, dass es uns gelungen ist, in diesem Netzwerk die
Mehrzahl aller Krebsspezialisten der Region zu vereinen“, führt sein Stellvertreter Dr.
med. Hanjo Belz, Oberarzt an der Klinik für Urologie der Zeisigwaldkliniken Bethanien
Chemnitz gGmbH aus. Dr. Manuela Trillitzsch von den Kliniken Erlabrunn gGmbH
stellt als Vorstandsmitglied heraus, dass gerade dieses Netzwerk auch die Aufgabe
haben wird, politisch und gegenüber den Kostenträgern die Interessen der
Krebspatienten und Behandler zu artikulieren. „Um dies zu ermöglichen, arbeiten wir
an der Internetpräsenz www.onkome.de, auf der die Angebote der Region
übersichtlich für alle Interessierten aufgezeigt werden“, ergänzt Dipl.-Med. Luise
Müller, ebenfalls Vorstandmitglied.

Pressemitteilung_09.05.2014.pd
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